Dienstag, 30. September 2008

Lower Shaw Farm 28.09.08 - 03.10.08


Der Hektik der Großstadt konnten wir nur durch eine, selbst für deutsche Verhältnisse, sehr kostenintensiven Bahnfahrt entkommen. Unser Ziel war Swindon, was sich als dreimal so große Stadt wie Neubrandenburg aber nicht viel mehr belebte herausstellte. Vom Bahnhof ging es zu den Bushaltestellen, die Sonntags komischer Weise ziehmlich stark gefüllt waren. Die Busse fuhren aber wie zu Hause nur jede Stunde. So warteten wir 30 Minuten um uns dann in einen kleinen Bus zu quätschen. Leider waren Anzeigetaffeln oder Ansagen der Haltestellen nicht im Fahrpreis enthalten. Auf gut Glück erwischten wir trotzdem die richtige Bushaltestelle. Unbeholfen und ohne Orientierung machten wir uns auf den Weg die Farm zu suchen. Dank unserer guten Riechkolben war das Finden nicht als zu beschwerlich.Wir wurden sofort von allen Mitarbeitern liebevoll begrüßt. Noch nie haben wir es erlebt das man sich so schnell heimisch fühlte wie hier. Der kleine idyllisch gelegene Bauernhof ist ein wunderschöner Ruhepol in der Stadt Swindon. Es gibt Schweinchen, Schäfchen, Hühnchen und Entchen. Die Farm ist
Veranstaltungsort für Wochenendworkshops, Yogakurse, Gärtnerkurse, Kunstkurse, Jonglierkurse und Kindernachmittage. Die Arbeit hat riesen Spass gemacht, wir haben Apfelsaft gemacht, STälle ausgemistet, im Garten gearbeitet, im Cafe geholfen und jede Menge abgewaschen. Die Menschen die hier leben sind wie eine große Familie und wir haben uns gleich dazugehörig gefühlt. Wir hoffen das wir zum Literaturfestival wieder kommen können. Nun geht es mit dem Zug nach Brighton, dort erstmal in ein Hostel. Hoffentlich finden wir dort Arbeit und eine WG. Das wird schon klappen :)

Liebe Grüße an alle von den beiden Knollen

written by Grrt

Samstag, 27. September 2008

London is sooooooo groß ... x_x


So viel gesehn ...

So viel erlebt ...

So oft erschöpft ...


In den letzten Tagen haben wir uns intensiv den Sehenswürdigkeiten der großen Stadt London gewidmet. Am Donnerstag begann unsere Tour mit typischen architektonischen Highlights wie Big Ben, House of Parlaiment, Westminster Abbey,Buckingham Palace, Trafalgar Square, Piccadilly Circus, National Gallery, Covent Garden Market und St. Paul's Cathedral. Es ging eindeutig mit einem straffen Programm los, nur machten uns die Eintrittspreise meist einen Strich durch die Rechnung so das wir das meiste nur von draußen betrachteten. Nur ein großteil der Museen sind kurioser Weise kostenlos. Freitag wollten wir die Sehenswürdigkeiten mit Camden Town, Tower of London, Tower Bridge, Southwark Cathedral, Globe Theatre Milleniums Bridge, Bank of England, Monument und China Town zum Abschluss bringen um uns am heutigen Tag den Museen zu widmen. Eines der größten Museen für Design und Kunst der Welt, das Victoria and Albert Museum war schon spektakulär aber das naturhistorische Museum war noch 50mal cooler. In über 2 Stunden konnten wir uns daran nicht satt sehen, darum wollen wir morgen zum Abschluss nochmal rein. Unser Abend Programm ist meist nicht sehr üppig ausgefallen, da wir ein bisschen von Krankheit geplagt (Danke an Banna zu diesem Zeitpunkt/ Nein Nein nur Spass/ Ich hoffe du bist wieder gesund) und erschöpft vom Tag waren. Am Freitag wollten wir trotzdem den Schritt ins Nachtleben wagen und haben uns nach Soho begeben um dort ein Bier zu trinken. Das Nachtleben von London unterscheidet sich deutlich von dem in deutschen Großstädten. Soooo viele Menschen, so viele crazy People haben wir in unserem Leben noch nicht gesehn. Da die Erschöpfung aber zu groß war saßen wir nur für eine heiße Schokolade in einem kleinen Cafe, für Unterhaltung sorgten die vielen meist sehr unglaublich stylisch, verrückt aber gut angezogen Menschen. Nun ist unser London Aufenthalt so gut wie beendet, morgen geht es nach Swindon um Kühe zu ärgern.


Fazit: London ist auf jeden Fall eine längere Reise wert.


Liebe Grüße an alle daheim!


von uns beiden


wirtten by Grrt

Mittwoch, 24. September 2008

We have arrived!






Endlich-english sind wir in big UK angelangt und sitzen nun in unserer unglaublich gemütlichen Hostel-Küche, um die letzten zwei Tage Revue passieren zu lassen...

Zuerst einmal wurden wir wunderbar (mal wieder nur durch Josi: tränenreich) am Berliner Flughafen verabschiedet - inklusive Geschenklein, Rückenklopfen und Abschiedsgewinke vom Flughafendach (Ja, wir haben euch doch noch gesehen! Wonderful =D).
Mit flauen Mägen stiegen wir in das uns zugewiesene blecherne Vöglein, um dann nach 1 1/2 Stunden Achterbahnflug, schwitzigen Händlein, drückenden Öhrchen und einer wunderschönen Wolkenlandschaft outside den Londoner Flughafen Luton zu erreichen. Nach einer turbulenten, rasenden Busfahrt kamen wir schließlich und endlich im Arcacia-Hostel in der linken Herzklappe Londons an und bezogen unser internationales 8er-Zimmer im obersten Stock des Hauses (Puh, Kofferschleppen und schmerzender Rucksackrücken).

Unsere ersten Amtshandlungen in diesen ersten zwei Tagen waren natürlich mal wieder typisch Knolle -

Grrti schaffte es bereits in en ersten Minuten das Hostelklo zu verstopfen. Ich bewies dagegen meine Orientierungskünste, indem ich nach dem Bad-suchend schließlich die örtliche Wäschekammer unsicher machte. Nachdem ich dann endlich die lokale Waschanlage doch noch erreicht hatte, verschmutzte ich sie und meine Waschtasche -typisch drusisch- mit dem gesamten Inhalt meiner Körpercreme. Tjaja, da haben diesmal nicht wir zwei Dödel, sondern meine Waschtasche ihr Fett abbekommen. Muhahaha. Wortwitz. =)

Aber all diese kleenen Ausrutscher wurden am heutigen Tage wieder wettgemacht - nicht nur durch das wunderschöne alte London mit all seinen Gässchen, den architektonisch höchst ansprechenden Gebäuden, dem pompösen Einkaufscenter Harrods, dem wunderbaren Kensington Garden gleich beim Hyde Park mit all seinen Brunnen (und Bäumen. Hehe) - einschließlich Peter Pan und Princess Diana, sondern v.a. und herausragend durch den wunderschönen, elbengleichen und trotzdem männlichen ...tatatatataaaa (Trommelwirbel)... Orlando Bloom. Ja, ganz recht, wir trafen ihn in Chelsea, London, England, United Kingdom um 13:37 pm. Da wir doch der Hund in der Pfanne verrückt! Ich natürlich wie weggefegt, vom Winde verweht, ganz aus dem Häuschen - Grrts einziger comment dagegen: "Mann, Josi, der macht doch auch nur seinen Job". Dödel, sag ich nur.

Tjaja, dideldum, der erste aufregende Tag liegt also hinter uns, ebenso wie das erste english breakfast (zum Teufel damit!) und unser erste Celebrity-experience. Nun sind wir zwei beiden auf das Kommende gespannt und warten sehnsüchtigst auf Sean Connery...

Puss, macht's fein - see ya, guys!

PS: Festellung des Tages - especially für special NJ: Tube station wird auch Underground station betitelt, digga =)

Mittwoch, 10. September 2008

Der jüngste Tag naht....

Eigentlich sind die Planungen noch gar nicht abgeschlossen, Unterkunft nicht sicher, Sachen noch nicht gepackt, Kontakte nicht geknüpft, Route noch nicht festgelegt... aber wenigstens alle Mitglieder der Knollo-Reisgruppe sind sicher =) ...und die Vorfreude stimmt sowieso!
Er naht also, der Tag der Abreise, des Abschieds, der großen Worte und Tränen...
Wir sind gespannt wie zwei Flitzebogen und peilen nun hibbelig Dienstag, den 23. September 2008 (16:10 Uhr Ortszeit, Berlin Schönefeld) an.
Und jetzt stoßen wir auf uns an - Prost, Cheers, Ägeschegünkrä!!!

10. September 2008
Knolle No. 2 aka Jösi