Entgegen der Stimmung des letzten Blog-Eintrags sind wir zwei Knöllschn mittlerweile äußerst heiter und positiv gestimmt:Über klebrige Teller und krustige Pfannen wird nun schon ganz gekonnt hinweggesehen, dreckige Wände und überquellende Papierkörbe werden brilliant ignoriert und asselnde Mitbewohner gehören nun schon fast zum Inventar. Chamäleonartig passen wir uns perfekt an...
Auch die Wohnungssuche trägt bereits Früchte. Wo wir am Beginn unseres Aufenthalts mit wirrem Haar und schmerzenden Köpfen stundenlang vor dem Computer saßen und Seite um Seite voll Verzweiflung nach einem mehr oder minder passablen Zimmer durchkramten, sind nun schon vier mögliche Kanditaten getreten.
Zum Ersten Andys und Steves Wohnung: eine etwas abgelegene, aber sehr gemütlich indisch-esotherisch eingerichtete Wohnung inclusive Kamin, Fernseher und geräumiger, moderner Küche. Mitbewohner Steve: ein ruhiger Mittedreißiger, der nur selten daheim ist. Negativ: abgelegen, teuer, wenig Möglichkeit auf sozialen Kontakt.
Zum Zweiten ein Zimmer in Kemptown: relativ zentral gelegenes Häuschen, bewohnt von alternativ anmutenden, qualmenden, sehr sozialen Ungaren und Mexikanern. Negativ: Mini-Mini-Zimmer und wenig Rückzugsmöglichkeit - und die große Frage: Sind die drei wirklich unser Typ von Mensch?...
Zum Dritten die wunderbare Yodit, eine 29jährige Quasselstrippe, die uns sofort alle Tipps und Tricks für das Leben in UK "unters Näschen rieb": süße, relativ preiswerte Wohnung mit Mini-Küche und gemütlichem Wohnzimmer sowie viel Stauraum unter "unserm" Doppelbett. Negativ: Natürlich weniger Club- oder Pub-Mitläufer als bei den drei Chillern des zweiten Häuschens available.
Zum Vierten eine Wohnung, die wir erst am heutigen Abend unsicher machen dürfen: die zwei Mitbwohner sind unseren ehemaligen Hostel-Mitschläfer Sam und Sadsch aus Bangladesch. Die Spannung auf Ausstattung und Kosten steigen bis ins Unermessliche - was wird uns wohl erwarten?! Huiuiuiui.
So. Die Auswahlmöglichkeiten stehen. Nun darf abgestimmt werden: eins, zwei, drei oder gar vier - ihr wählt! Zählung der Stimmen stoppt heut um 21:00 Uhr. Also, ran an die Tasten und flixefix Stimme abgegeben!
Weitere Meldungen des Tages:
Wäschedebakel in Brigtons schäbigsten Hostel.
Zwei junge Deutsche, die unerkannt bleiben wollen, erzeugten in den letzten Tagen durch unachtsames, übermäßiges Wäschebehängen des Mobiliars des gesamten Hostelraumes einen unliebsamen Geruch, gar Gestank. Mitbewohner bereits geflohen. Auf Änderung des Zustands wird gehofft.
25 Centimeter kürzer.
Die langen Locken einer jungen deutschen Reisenden wurden in diesen Tagen um etwa einen drittel Meter gestutzt. Nun kringelt sich ein etwa kinnlanger Bob ums Haupt der jungen Frau. Die Meinungen zu dieser Neuerung sind durchgehend positiv.
Die Nachrichten wurden Ihnen heute präsentiert von:
Josi
Auch die Wohnungssuche trägt bereits Früchte. Wo wir am Beginn unseres Aufenthalts mit wirrem Haar und schmerzenden Köpfen stundenlang vor dem Computer saßen und Seite um Seite voll Verzweiflung nach einem mehr oder minder passablen Zimmer durchkramten, sind nun schon vier mögliche Kanditaten getreten.
Zum Ersten Andys und Steves Wohnung: eine etwas abgelegene, aber sehr gemütlich indisch-esotherisch eingerichtete Wohnung inclusive Kamin, Fernseher und geräumiger, moderner Küche. Mitbewohner Steve: ein ruhiger Mittedreißiger, der nur selten daheim ist. Negativ: abgelegen, teuer, wenig Möglichkeit auf sozialen Kontakt.
Zum Zweiten ein Zimmer in Kemptown: relativ zentral gelegenes Häuschen, bewohnt von alternativ anmutenden, qualmenden, sehr sozialen Ungaren und Mexikanern. Negativ: Mini-Mini-Zimmer und wenig Rückzugsmöglichkeit - und die große Frage: Sind die drei wirklich unser Typ von Mensch?...
Zum Dritten die wunderbare Yodit, eine 29jährige Quasselstrippe, die uns sofort alle Tipps und Tricks für das Leben in UK "unters Näschen rieb": süße, relativ preiswerte Wohnung mit Mini-Küche und gemütlichem Wohnzimmer sowie viel Stauraum unter "unserm" Doppelbett. Negativ: Natürlich weniger Club- oder Pub-Mitläufer als bei den drei Chillern des zweiten Häuschens available.
Zum Vierten eine Wohnung, die wir erst am heutigen Abend unsicher machen dürfen: die zwei Mitbwohner sind unseren ehemaligen Hostel-Mitschläfer Sam und Sadsch aus Bangladesch. Die Spannung auf Ausstattung und Kosten steigen bis ins Unermessliche - was wird uns wohl erwarten?! Huiuiuiui.
So. Die Auswahlmöglichkeiten stehen. Nun darf abgestimmt werden: eins, zwei, drei oder gar vier - ihr wählt! Zählung der Stimmen stoppt heut um 21:00 Uhr. Also, ran an die Tasten und flixefix Stimme abgegeben!
Weitere Meldungen des Tages:
Wäschedebakel in Brigtons schäbigsten Hostel.
Zwei junge Deutsche, die unerkannt bleiben wollen, erzeugten in den letzten Tagen durch unachtsames, übermäßiges Wäschebehängen des Mobiliars des gesamten Hostelraumes einen unliebsamen Geruch, gar Gestank. Mitbewohner bereits geflohen. Auf Änderung des Zustands wird gehofft.
25 Centimeter kürzer.
Die langen Locken einer jungen deutschen Reisenden wurden in diesen Tagen um etwa einen drittel Meter gestutzt. Nun kringelt sich ein etwa kinnlanger Bob ums Haupt der jungen Frau. Die Meinungen zu dieser Neuerung sind durchgehend positiv.
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Josi
2 Kommentare:
ist die Abstimmungszeit schon vorbei? egal. ist sowieso Briefwahl! Also ich bin für Auswahlmöglichkeit 4, solange da nichts pythonartiges *igitt* lebt - rein in Vergnügen, auch ansonsten ist es bemerkenswert, dass ihr sonst keine Kriechtiere als Haustiere oder anderweitig in den Wohnungen gefunden habt. Ich schlage mich unterdessen mit komischen Formeln und Beweisen herum.Regnet es eigentlich die ganze Zeit bei euch? Und neigt ihr auch schon zu frittiertem Essen? Noch viel Glück bei der Wohnungssuche. Bis dann die anne
Meine liebe Josi, Du siehst wunderhübsch aus- wie immer-die Locken kringeln sich ja jetzt noch mehr !!
Wer hat denn das Wunderwerk vollbracht ?Kuß von Mama
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